Einschränkung der Haftungssumme: Unbilligkeit aufgrund „lange verstrichener Zeit“

Eine Zeitspanne von zirka dreieinhalb Jahren zwischen dem Feststehen der Uneinbringlichkeit (mit Abschluss des Insolvenzverfahrens) und der Erlassung des angefochtenen Haftungsbescheides führt nicht zu einer gänzlichen Abstandnahme von der Haftung, sondern hat lediglich in die Ermessensübung einzufließen.


Entscheidung: BFG 29. 10. 2018, RV/3100183/2011 (Revision nicht zulässig).


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