Finanz verzeichnete im Vorjahr 1.284 Verstöße gegen Registrierkassenpflicht

(APA) – Im vergangenen Jahr hat die Finanz 1.284 Verstöße gegen die Registrierkassenpflicht verzeichnet, 359 davon gegen die Manipulationssicherheit der Registrierkassen, geht aus einer parlamentarischen Anfragenbeantwortung des BMF hervor.   Bei 2.327 Unternehmen wurden im Jahr 2017 Verstöße gegen die Belegerteilungspflicht festgestellt. Während im Jahr 2016 noch kaum abgestraft wurde (in Summe nur 38 Mal), stieg die Anzahl der Strafen im Jahr 2017 auf 196 (Kassa) und 106 (Beleg). Die Registrierkassenpflicht gilt seit Mai 2016. Seit April 2017 müssen die Kassen zudem manipulationssicher und beim Finanzamt online angemeldet sein. Hohen Strafen waren bis jetzt aber selten: 5 der 196 Firmen, die gegen die Registrierkassenpflicht verstoßen haben und Strafen zahlen mussten, mussten mehr als 2.500 Euro bezahlen. Die meisten Unternehmen, und zwar 83, bezahlten 500 Euro. Bei Verstößen gegen die Belegerteilungspflicht bezahlte kein Betrieb mehr als 2.500 Euro Strafe, zwei genau 2.500 Euro. Die Mehrheit (41) bekam eine Strafe in Höhe von 500 Euro. Im Jahr 2017 wurden bei insgesamt 29.640 Unternehmen 31.149 Außenprüfungshandlungen im Zusammenhang mit der Einhaltung der Bestimmungen der Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht durchgeführt, heißt es in der Anfragenbeantwortung.