OECD: Weltwirtschaft bleibt schwach, gedämpfter Handel drückt aufs Wachstum

Die Weltwirtschaft wächst seit Ende 2018 deutlich langsamer und stabilisiert sich jetzt auf moderatem Niveau. Eskalierende Handelskonflikte und gefährliche Schwachstellen im Finanzsystem könnten die Weltwirtschaft aber weiter schwächen, indem sie Vertrauen und Investitionen untergraben. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle OECD-Wirtschaftsausblick, der am 21. 5. 2019 vorgestellt wurde.

Dem Bericht zufolge dürfte die Weltwirtschaft in den kommenden zwei Jahren mäßig wachsen, aber anfällig bleiben. Zu den Schwachstellen gehören Spannungen in den Handelsbeziehungen, starke politische Unsicherheiten, Risiken an den Finanzmärkten und ein verringertes Wirtschaftswachstum in China. All diese Faktoren könnten mittelfristig das weltweite Wachstum weiter drosseln.

Die OECD prognostiziert für 2019 ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,2 % und für 2020 um 3,4 %. Für viele wichtige Volkswirtschaften korrigiert der Bericht die Wachstumserwartungen nach unten, verbunden mit der Warnung, dass die derzeitigen Wachstumsraten für wesentliche Verbesserungen bei Beschäftigung und Lebensstandard nicht ausreichen.

⇒   Zur Pressemitteilung der OECD bzw zum Wirtschaftsausblick.