Steuerquote im Verhältnis zum BIP in der EU auf 40,2 % gestiegen

Die Steuerquote im Verhältnis zum BIP, dh die Summe aller Steuern, Abgaben und Nettosozialbeiträge in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, belief sich in der EU im Jahr 2017 auf 40,2 %, ein Anstieg gegenüber 2016 (39,9 %). Im Euroraum lag die Steuerquote im Verhältnis zum BIP im Jahr 2017 bei 41,4 %, ein leichter Anstieg gegenüber 41,2 % im Jahr 2016.

Diese Informationen stammen aus einer Veröffentlichung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Die auf der Grundlage des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010) erhobenen harmonisierten Steuerindikatoren ermöglichen einen genauen Vergleich der Steuersysteme und Steuerpolitik der EU-Mitgliedstaaten.

Höchste Steuerquote im Verhältnis zum BIP in Frankreich, Belgien und Dänemark
Die Steuerquote im Verhältnis zum BIP ist in den einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich. Die höchsten Anteile von Steuern und Sozialbeiträgen in Prozent des BIP wurden 2017 in Frankreich (48,4 %), Belgien (47,3 %) und Dänemark (46,5 %) verzeichnet, gefolgt von Schweden (44,9 %), Finnland (43,4 %), Österreich und Italien (je 42,4 %) sowie Griechenland (41,8 %). Die niedrigsten Quoten wurden hingegen in Irland (23,5 %) und Rumänien (25,8 %) registriert, gefolgt von Bulgarien (29,5 %), Litauen (29,8 %) und Lettland (31,4 %).

Zum ausführlichen Eurostat-Bericht